lormende Hände

Kommunikationssysteme

Bezugsobjekte

... beschreiben den Gebrauch von Objekten als Kommunikationsmittel. Objekte können Dinge (Aktivitäten, Ereignisse, Leute, Ideen) repräsentieren, charakterisieren oder auf sie hinweisen.

Bilder und Piktogramme

... müssen in einer dem verbliebenen Sehvermögen entsprechenden Vergrößerung, in gutem Kontrast und klar strukturiert angeboten werden.

Körpernahe Gebärden / Taktile Gebärden

... sind sinntragende Handbewegungen, die der Darstellung von Begriffen oder Sachverhalten dienen. Bei Taubblinden werden sie lautsprachbegleitend eingesetzt. Es wird darauf geachtet, dass die Gebärden von sehgeschädigten Kindern gut wahrgenommen und unterschieden werden können.

Das Fingeralphabet

... stellt die Buchstaben durch verschiedene Handhaltungen und Fingerstellungen dar.

Das Lormen

... ersetzt die einzelnen Buchstaben durch Druck- und Streichbewegungen an bestimmten Stellen der Hand.

Schrift

... eignet sich dazu, sprachliche Strukturen "sichtbar" zu machen. Je nach Sehvermögen wird Schwarzschrift in optimaler Größe und Kontrast oder Brailleschrift angeboten.

Lautsprache

... wird durch Abfühlen oder mit Hilfsmitteln (FM-Anlage, Phonator) besser wahrgenommen und erlernt. Eine Hilfe ist auch das PMS (phonembestimmtes Manualsystem), bei dem die Lautbildung durch Handzeichen verdeutlicht wird.