Lehrerin führt ein Lichspielzeug vor die Augen eines Kindes
Frau hebt Kleinkind in die Luft

Individuelle Förderung

Im Vordergrund stehen die Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Bedürfnissen, wobei die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler das Handeln der Bezugspersonen steuert.
Dialogizität, Interaktion und Kommunikation stehen im Mittelpunkt. So kann in alltäglichen Situationen die Welt erklärt werden und es können bei den Kindern und Jugendlichen Begriffe von der Welt entstehen.

  • Begriffsbildung als durchgängiges Unterrichtsprinzip auf allen Kommunikationsebenen und innerhalb aller Kommunikationssysteme
  • Ausbau und Kombination geeigneter Kommunikationssysteme (Bezugsobjekte, Piktogramme, taktile und visuelle Gebärden, Lautsprache, Schriftsprache, Fingeralphabet, Lormen, PMS)
  • Gebärdenunterricht als Unterrichtsfach bei Schülerinnen und Schülern, die auf die Gebärdensprache angewiesen sind
  • Systematischer Schriftspracherwerb über einzelne Textbausteine bei Schülerinnen und Schülern, die die Schriftsprache (Schwarzschrift oder Brailleschrift) erlernen
  • Orientierungs- und Mobilitätstraining unter besonderer Berücksichtigung der Hörsehbehinderung/Taubblindheit (z.B. Rollspitze beim Langstock)
  • Erlernen von lebenspraktischen Fertigkeiten durch das Miterleben von alltäglichen Handlungen (durch Handführung) und das strukturierte Nebeneinandersetzen von Miterleben - Erläuterungen (mit Hilfe der entsprechenden Kommunikationssysteme) - Eigenaktivität (Ausprobieren / Üben)
  • Basales Theaterspiel zur Förderung der Kommunikations- und Persönlichkeitsentwicklung und zur ästhetischen Erziehung
  • Angebote im musisch-sportlichen Bereich (Chor/Gebärdenchor, Wintersporttag, Zirkus-AG...) je nach Interessen, Neigungen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler
  • Angebot verschiedener Möglichkeiten der Freizeitgestaltung (gemeinsame Aktivitäten mit den Gruppen, Kontakte zu Gruppen und Verein)
Schülerin liest mit PMS (Phonembestimmtes Manualsystem)